Häufige Fragen zu unauffälligen Benachrichtigungen

MammoMailer bietet eine einfache und unabhängige Erfassung der E-Mail-Adresse über die Software MammoMailer.Anmeldung an. Diese wird auf den Anmeldecomputern der Screeningeinheit bereitgestellt – entweder lokal installiert oder über ein Netzlaufwerk. Über die Tastenkombination Strg+M oder durch Kopieren einer Screening-ID aus MammaSoft öffnet sich das Programmfenster, in dem die E-Mail-Adresse der Teilnehmerin direkt erfasst werden kann. Diese Lösung ist nicht nur ohne Zusatzkosten und unabhängig von MammaSoft oder MaSc nutzbar, sondern prüft die E-Mail-Adresse zudem auf typische Eingabefehler, die automatisch korrigiert werden können.

Falls Sie dennoch die Eingabe der E-Mail-Adresse direkt in MaSc bevorzugen und über das kostenpflichtige Zusatzmodul für den Export der entsprechenden Spalte verfügen, kann MammoMailer die E-Mail-Adresse auch direkt aus der CSV-Datei übernehmen.

Ja, dazu muss MammoMailer.Anmeldung geöffnet (Strg+M) und die ScreeningID/Fallnummer eingebeben werden.
MammoMailer ermittelt die gespeicherte E-Mail-Adresse und zeigt diese an. Sie kann nun geändert oder aus dem Eingabefeld gelöscht und das Fenster mit OK bestätigt werden.

Den Testversand aktivieren Sie in den Einstellungen unter „Versand". Dabei werden echte E-Mails an Ihre eigene Praxisadresse verschickt sowie zusätzlich 5 Mails an ungültige MammoMailer-Adressen, um gezielt Rückläufer (Bounces) testen zu können.

Die dabei erzeugten Daten erscheinen ganz normal im Programm. Der Testversand kann jederzeit wieder deaktiviert werden. In diesem Fall sollte anschließend der letzte Import unter „CSV-Import" gelöscht werden, damit die Testdaten (Untersuchungen, Versandlogs, offene Untersuchungen) korrekt und vollständig entfernt werden.

Falls ein vollständig getrennter Testmodus gewünscht ist, bei dem keinerlei Vermischung mit Realdaten stattfinden kann, besteht die Möglichkeit, MammoMailer inklusive Server und Client ein zweites Mal separat zu installieren. Der Test-Server muss dabei einen anderen Port für die Verbindung verwenden als der produktive Server.

Suchen Sie die Teilnehmerin in den Untersuchungen (am einfachsten über Strg+F). Falls die Untersuchung bereits älter als 30 Tage ist, schalten Sie die Ansicht auf „Alle" um. Anschließend können Sie bei Bedarf eine E-Mail-Adresse erfassen oder die Mail- bzw. Postadresse korrigieren und die Benachrichtigung per Rechtsklick erneut per E-Mail oder Post verschicken.

Ein erneuter Import derselben Teilnehmerin aus MammaSoft oder MaSc sollte vermieden werden, da dadurch Duplikate entstehen. Dies stellt zwar kein technisches Problem dar und funktioniert einwandfrei, beeinträchtigt jedoch die Übersichtlichkeit.

Nein, auf keinen Fall. Beim Löschen eines Imports werden auch sämtliche Versandlogs mitgelöscht, sodass Sie im Nachhinein nicht mehr nachvollziehen können, wann und an wen eine Benachrichtigung verschickt wurde.

MammoMailer nutzt eine Datenbank, damit Sie jederzeit auch auf ältere Daten zugreifen können. So lässt sich schnell und einfach nachvollziehen, wer wann auf welchem Weg und an welche Adresse eine Benachrichtigung erhalten hat – egal ob per E-Mail oder Post. Ruft also eine Teilnehmerin an, weil sie keine Benachrichtigung erhalten hat, können Sie dies mit wenigen Klicks überprüfen und die Benachrichtigung bei Bedarf nach einer Korrektur erneut verschicken.

MammoMailer verfügt über eine Aufbewahrungsrichtlinie. In der Standardeinstellung werden alte Daten nach 180 Tagen gelöscht, da nach etwa sechs Monaten in der Regel nicht mehr damit zu rechnen ist, dass Teilnehmerinnen erneut nach ihrem Befund fragen. Diesen Zeitraum können Sie selbstverständlich individuell anpassen.

Alle ausführbaren Dateien und Installationspakete von MammoMailer sind digital signiert. Ihr Betriebssystem kann dadurch eindeutig prüfen, dass die Software tatsächlich von i.D.E.E. stammt und seit der Veröffentlichung nicht verändert wurde – etwa durch Manipulation auf dem Übertragungsweg oder durch Schadsoftware. Windows zeigt bei der Installation den verifizierten Herausgeber an, statt vor einer unbekannten Quelle zu warnen.

Gerade im Umfeld der Telematikinfrastruktur und beim Umgang mit sensiblen Patientendaten ist das ein wichtiger Baustein für die IT-Sicherheit: Es entsteht ein zusätzlicher, nachprüfbarer Vertrauensanker, dass die auf Ihren Praxis- oder Screening-Rechnern laufende Software unverändert und vertrauenswürdig ist. Viele IT-Abteilungen und Administratoren verlangen signierte Software ohnehin als Voraussetzung für die Freigabe im Netzwerk – bei MammoMailer ist diese Anforderung von vornherein erfüllt.